Sonnenschein, Freiheit und eine Blume

Aus der Sicht vieler Urvölker ist die Sonne eine männliche Kraft. Vater Sonne bescheint alle Wesen dieses Planeten und entlockt Mutter Erde eine atemberaubende Vielfalt an Flora und Fauna. Vater Sonne kann aus uns Menschen auch etwas hervorlocken: Sehnsucht nach Natur und gemeinschaftliches Erleben unter freiem Himmel!

Draußen spielen, draußen essen, draußen lesen, draußen pupsen, draußen Nägel lackieren, draußen Fusseln aus dem Bauchnabel fischen, draußen feiern, draußen schreiben, draußen philosophieren, draußen SEIN! Ich glaube Mr. Sunshine wollte uns dieses Jahr alle draußen haben! Rumtollen und albern sein! Den Nachbarn nebenan auf der Terrasse lachen hören und sich davon anstecken lassen. Arschbombenalarm im Schwimmbad und Stechmückenalarm im Schlafzimmer. Erdbeereis auf Kindernasen, Kindershirts und manchmal auch sicher im Kindermund. Haushunde die zu plantschenden Seehunden werden. Klebrige Umarmungen und endlich wieder schmerzende Hinterteile von exzessivem Outdoor-Couching auf harten Bierzeltgarnituren!

Die Sonne hat mir dieses Jahr “gefühlt” mehr Zeit geschenkt. Zeit die ich für meine eigenes Wachstum und meine Selbstverwirklichung genutzt habe. Ich bin ein wildes Kind der Sonne, dass sich entfalten und aufblühen will.

Die passenden Inspirationen dazu sind unter freiem Himmel zu finden! Starke Vibes für alle Sinne und jede Zelle unseres Körpers. Wenn ich draußen mein Herz öffne will es dem Wind folgen. Meine Ohren verfallen dem kessen Gezwitscher von Stieglitz und Co. Meine Nase zieht sich Wiesenkräuter rein und mein Füße haben nach der Barfußtherapie Angst vor Schuhen und wollen diese mit feuerspeienden Blasen einschüchtern. Waldhimbeeren im Schutz der alten Bäume naschen macht mein inneres Kind sehr glücklich. Kurzum bringt mich Vater Sonne näher zu mir Selbst. “Schau her! Das tut dir gut, mein Kind.” Dieser Sommer hat mich besonders geerdet. Und gut geerdet kann ich besonders hoch hoch zu meinen Träumen fliegen! Die kitzelnden Sonnenstrahlen haben auch meine Kreativität geweckt! Viel neues habe ich ausprobiert, bin raus gegangen und habe davon erzählt und Gleichgesinnte angestiftet. Dadurch sind viele verrückte kleine Geschichten entstanden. Geschichten sind wertvolles Soulfood. Im Winter, wenn wir das Sonnenlicht vermissen, können wir die heißen Stories vom Sommer wieder auspacken und uns wie eine warme Decke hinein kuscheln. Eine meiner absoluten Lieblingsgeschichten dieses Sommers möchte ich in den folgen Zeilen mit euch teilen.

So wie uns der liebe Gott einen Tiger zum streicheln gegeben hat, nämlich die Katze, so hat er uns auch eine Sonne zum anfassen geschenkt: Die Sonnenblume! Wissenschaftler haben sich in vielen Studien über die Neigung der Sonnenblumen in Richtung Sonne ausgelassen. Wenden sie sich der Sonne zu oder nicht? Und wenn ja, warum tun sie es dann und wie? Erwärmen sie vielleicht ihre Blüten für die Bienen? Und neigen sie sich dann möglicherweise nur in der Blütezeit der Sonne zu? Spannende Nachforschungen werden betrieben! Doch mir gefallen immer die Erzählungen am besten, die nicht wissenschaftlich bewiesen sind aber dafür unser Herz berühren.

Denn es gibt noch eine weitere Theorie über die Helianthus annus. Während den Stunden mit viel Sonnenlicht wenden sich die Sonnenblumen der Sonne zu. Jedoch zu bewölkten Tageszeiten oder bei Regen neigen sich die Sonnenblumen EINANDER zu. So können sie sich gegenseitig eine Sonne sein! Das ist hinreißend, oder?!

Zu schön um wahr zu sein? Das gibt es nicht bei HappyWildSoul! Hier darf alles wahr sein, was uns glücklich macht! Denn das macht den Unterschied. Was von innen kommt bestimmt unser Glück!

Ein wolkenloses Ende für den heutigen Beitrag! Also: Werdet zu botanischen Wundern und seid Sonnenblumen für euer Gegenüber!

One thought on “Sonnenschein, Freiheit und eine Blume

  1. Leni

    Liebe Nadja,
    wieder ein wundervoller warmherziger Text, voll Himbeereis und Sonnenblumen, blauer Himmel und ganz viel HappyWildSoul.
    Leni

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