Heute schenke ich Euch eine Eselsbrücke!

Ist euch schon mal aufgefallen, dass unsere Geldscheine seitenweise je ein Fenster oder Tor und eine Brücke abbilden? Schaut Euch die Kröten mal genau an!

Aus meiner Sicht ist Geld nichts anderes als Energie, die im Fluss ist. Darum wende ich beim bar zahlen mit Geldnoten die Seite mit der Brücke nach oben. Ich schaffe für mich symbolisch eine Verbindung zwischen mir und meiner Investition. Die sichtbare Brücke macht mir eine Verbindung zu der anderen Seite des Geldes klar.

Ich finde die Vorstellung, dass etwas auf diesem Weg energetisch zu mir zurück finden kann, sehr schön. Mit dieser Eselsbrücke habe ich ein simples Tool erfunden, mir bewusst zu machen wofür ich Geld ausgebe. Warum will ich das jetzt kaufen? Brauche ich das wirklich? Bringt es mir irgendeinen Mehrwert? Diese Herangehensweise ist echt hilfreich für mich. Denn ich bin grundsätzlich der Typ, der genau zweimal über eine Entscheidung nachdenkt:

1. Ja, geil! Mach’ ich!

2. Scheiße, was hab’ ich mir bloß dabei gedacht?!”

Zur Selbstüberlistung stecke ich also die Geldscheine so in mein Portemonnaie, dass die Brücke auf dem Papier mit einem Griff immer automatisch nach oben zeigt. Habe ich mich hier einmal so programmiert, muss ich nie wieder darüber nachdenken.

Geldautomaten sind übrigens genau andersrum voreingestellt. Achtet ruhig mal drauf! Die Scheine kommen immer mit dem Fenster oder Tor nach oben raus!

Es ist natürlich nicht messbar, ob wie unser Geld zum Fenster rausgeworfen haben, wenn wir die andere Seite beim bezahlen nach oben drehen. Trotzdem glaube ich daran, dass Zeichen, Bilder oder Symbole von Bedeutung sind. Wir malen beispielsweise ein Herz oder Blümchen auf eine Glückwunschkarte, um Zuneigung auszudrücken. Wir lassen uns Weisheiten mit denen wir uns identifizieren auf alle möglichen Körperteile nadeln. In vielen uralten Ritualen ist die Kraft durch eine solche Art von Energietransfer bekannt.

Wir halten unser Geld fast täglich in den Händen! Ich glaube mit dieser winzigen Feineinstellung beim Umgang mit der bunten Barschaft, können wir tatsächlich etwas positives für uns bewirken.

Eine Brücke als Wegweiser. Das kann unser Geld sein. Wir sollten es richtig genießen können, wenn wir uns vermeintlich von den Mäusen trennen! Vor nicht allzu langer Zeit habe ich dem Bedürftigen in der Fußgängerzone eher im Vorbeiflug ein paar Münzen in seinen Hut plumpsen lassen. Bis ich mich dann selbst mal dabei beobachtet habe. da habe ich schon schon schönere Versionen von mir selbst gesehen!

Darum habe ich meiner “Nadja-give-and-receive-App” ein Update zur neuen und besseren Version gegönnt. Nach dem Nadja-Neustart (ging schneller als bei Windows) freuen sich nun der Wohnsitzlose und auch meine HEARTware! Jetzt zücke ich einen Fünfer, streiche ihn glatt, ziehe ihn lang und reiche meinem etwas zerzausten Gegenüber den Schein. Er hält ihn am anderen Ende der Brücke. In diesem kurzen Moment fließt nun soviel gute Energie! Einfach mal machen! Just do it! Nike wäre stolz auf uns!

“Love can build a bridge”. Wir stehen öfter an einer Brücke, als wir glauben! Jedesmal können wir entscheiden, wie wir aufeinander zugehen. Was liegt manchmal in dem Tal unter der Geldschein-Brücke? Ein weiteres Paar Stiefel, weil keins von den aktuellen Schrankbewohnern farblich perfekt zu meinem neuen Kleid passt? Den Schuh ziehe ich mir nicht mehr an. Mit all meinen Farben bin ich immer perfekt gekleidet!

Der Esel auf der Brücke hat manchmal viel Spannendes und Chancenreiches im Gepäck!

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